Dienstag, der 21.06.2011, 17:26 Uhr. Einsatz-Stichwort für die Ortsfeuerwehr Gamsen ist: 'Alarm kommunaler Löschwasserförderzug'. Das bedeutet für unsere Einsatzkräfte, dass LF 10/6 und GW-L besetzt werden müssen, um gemeinsam mit dem LF 16 TS und dem SW 1000 der Ortsfeuerwehr Gifhorn den Zug zu vervollständigen.

20110621_stadtfwDer Löschwasserförderzug ist neben dem Wassertransportzug ein kommunaler Zug der Stadt Gifhorn. Diese Züge werden bei größeren Schadenlagen innerhalb des Landkreises Gifhorn angefordert. Als Führungsfahrzeug des Wasserförderzuges fungierte das Mannschaftstransportfahrzeug der Ortsfeuerwehr Gamsen.

Als Einsatzort wurde ein Waldbrand im Bereich Müden angenommen. Beide kommunalen Züge fuhren dazu einen Bereitstellungsraum in Ettenbüttel an. Parallel wurde ein Waldbrand in Wilsche gemeldet. Alle weiteren Einheiten der Stadt Gifhorn wurden alarmiert (Vollalarm Stadt) und nach Wilsche geordert, unter anderem unser Tanklöschfahrzeug, welches bis dahin noch im Feuerwehrhaus verblieb. Während ein Teil der nachrückenden Einheiten die Brandbekämpfung vornahm, wurde ein Löschzug als Reserve abgestellt, um den Brandschutz in der Stadt Gifhorn zu gewährleisten.
Da in Müden kein weiterer Einsatz erfolgen musste, wurden beide Fachzüge ebenfalls nach Wilsche gerufen.

In den Morgenstunden des 11. März 2011 wurden die Kameraden der Ortsfeuerwehr Gifhorn zu einem Einsatz zum Fleischwaren-Hersteller Gmyrek alarmiert. Hier stellte sich heraus, dass dort Ammoniak aus einer defekte Kühlanlage austrat.

20110311_ammoniak_gifhornDie Mitarbeiter hatten bereits das Gebäude geräumt. Aufgrund der gesundheitsgefährdenden Gase konnten die Einsatzkräfte nur unter Atemschutz vorgehen. Hier kam u.a. der Gerätewaren Gefahrgut zum Einsatz. Später wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen nachalarmiert, um Reservekräfte für den Atemschutzeinsatz bereit zu stellen.

Das Leck an der defekten Lüftungsanlage konnte verschlossen werden. Die Fertigungshallen wurden belüftet. Dabei kamen mehrere Belüftungsgeräte zum Einsatz, u.a. ein Gerät aus Gamsen. Die ausgerüsteten Atemschutzgeräteträger aus Gamsen kamen nicht mehr zum Einsatz.

 

In der Nacht vom 18. zum 19. September 2010 ist ein Kiosk im Bereich des Erholungsgebietes Erikasee (Gemarkung Gamsen) den Flammen zum Opfer gefallen.

20100919_kioskerikaseeBereits um 23:55 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Wilsche und Neubokel alarmiert. Die Kameraden waren schnell vor Ort, leiteten den Ersteinsatz ein und verhinderten weitere Brandausbreitung.

Um 0:09 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen nachalarmiert, die dann einsatztechnisch mit Unterstützungsmaßnahmen dienen konnte und aufgrund der örtlichen Gegebenheit entsprechend die Einsatzleitung übernahm.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand, dass das vollständige Ausbrennen nicht mehr verhindert werden konnte.

Es war Montag, der 13. Dezember 2010. Gegen 18.00 Uhr wurde für die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf Alarm ausgelöst. Einsatzstichwort war 'Gebäudebrand' bei der Firma D&H in Gamsen.

20101213_uebung_dhTrotz der winterlichen Wetterlage fand diese Übung statt. Mit ausreichender Vorsicht gingen die Kameraden beider Ortsfeuerwehren vor, so dass niemand zu Schaden kam.

Bei der Firma D&H handelt es sich um einen holzverarbeitenden Betrieb. Hier ist also im Ernstfall mit einer schnelleren Brandausbreitung zu rechnen. Einsatzleiter Matthias Kretschmar (stellv. OrtsBM) setzte zunächst die Gamsener Kräfte ein, um den Brandherd zu lokalisieren und gleichermaßen im verrauchten Bereich eine Personensuche aufzunehmen. Weiterhin wurde die Brandstelle sofort abgeriegelt, um die Ausbreitung zu verhindern.

Die kurz darauf nachrückenden Kameraden der Ortsfeuerwehr Kästorf wurden beauftragt, die Suche nach einer weiteren Person im Garagenbereich aufzunehmen. Dunkelheit, Rauch und Schnee erschwerten die Arbeit.

Am 29. Juni 2010 um 17:15 Uhr wurde der erste Alarm für die Ortsfeuerwehr Gifhorn ausgelöst.

20100629_stadtfwuebungEs handelte sich um eine Feuermeldung bei der Firma Continental-Teves in Gifhorn. Hier war bereits die Werkfeuerwehr alarmiert, die die ersten Maßnahmen einleitete. Durch einen Gabelstabler-Unfall wurde in der Nähe des Gefahrstofflagers ein Feuer entfacht. Ein Mitarbeiter wurde in der verqualmten Halle vermisst.
Das Dach der Halle war durchgebrannt und benachbarte Flächen mussten geschützt werden. Die Kräfte der Ortsfeuerwehr Gifhorn reichten nicht mehr aus und die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf wurden nachalarmiert, kurz darauf die Kräfte aus Wilsche und Neubokel.
Im Werksgelände wurde die vermisste Person gerettet. Währenddessen wurde ein Atemschutzunfall simuliert. Der verunglückte Trupp musste durch den Sicherheitstrupp gerettet werden.
Im Außenbereich wurde durch die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf eine Riegelstellung aufgebaut, um hier die Brandausbreitung auf die Wald- und Wiesenflächen zu verhindern. Als Wasserentnahmestelle wurde ein Bohrbrunnen genutzt. Die Wasserförderung über 1.000 Liter/Minute wurde durch die Löschgruppenfahrzeuge aus Gamsen (21-21) und Kästorf (21-22) durchgeführt.
Die Einsatzleitung erfolgte beim städtischen Einsatzleitwagen (11-60) und wurde vom stellvertretenden Stadtbrandmeister Uwe Reuß übernommen.