Samstag, 27.10.2012: Heizungsbauarbeiten in einem Gebäude der Bundespolizei verursachten ein Feuer. Drei Mitarbeiter wurden in dem brennenden Gebäude vermisst.

20121027 stadtfwuebungAlarm in den Nachmittagsstunden bei der Ortsfeuewehr Gifhorn. Die eintreffenden Einsatzkräfte wurden mit dieser Lage konfrontiert. Schnell stellte sich heraus, dass die vorhandenen Einsatzkräfte nicht ausreichen würden und es wurde Alarm für die gesamte Stadtfeuerwehr ausgelöst.

Während die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Gifhorn Menschenrettung im Gebäudeinneren durchführten, übernahmen die nachrückenden Ortsfeuerwehren Gamsen, Kästorf, Wilsche und Neubokel weitere Unterstützungsaufgaben. Hier konnten beispielsweise Atemschutzgeräteträger den Innenangriff untersützen. Andere Einheiten sorgten wir die Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser.

Es stellte sich wieder heraus, dass sich die Absprachen und Regelungen zur ortsübergreifenden Zusammenarbeit gelohnt haben. Gerade bei Personalmangel ist es wichtig, in allen Ortsfeuerwehren gemeinsame Vorgehensweisen zu haben.

Neben Stadtbrandmeister Alfred-Torsten Sauerbrei und Stellvertreter Uwe Reuß verschafften sich Bürgermeister Matthias Nerlich und Ordnungsamtsleiterin Christine Matzdorf einen Überblick.

In der Nacht vom 27. zum 28.07.2012 kam es zu einem Feuer in der Wilhelm-Busch-Grundschule in Gamsen.

20120727 blitzschuleWährend eines Unwetters konnte ein Defekt an der dortigen Sirene festgestellt werden. Sie erklang im Dauerton. Dabei wurde festgestellt, dass es im Dachbereich des neuen Schulgebäudes zu einem Feuer gekommen ist.

Da bereits vor der Alarmierung Feuerwehrkameraden am Ort waren,  konnte gleich eine umfassende Erkundung durchgeführt werden. Bei der Alarmierung wurde gleich die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Gifhorn mitarlarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte unter Leitung des Ortsbrandmeisters Uwe Reuß wurde gleich eine Steckleiter in Stellung gebracht und das Dach geöffnet. Hier konnten verschiedene Brandnester gelöscht werden. Einige Sparren wurden durch das Feuer beschädigt. Die Zwischendecke musste geöffnet werden, um an weitere Brandnester zu gelangen.

Im Einsatz waren drei Trupps unter Atemschutz. Auch das Gebäude bei der ersten Begehung vorsorglich mit Atemschutz begangen.

Eingesetzte Kräfte:

Am Abend des 12. Dezember 2011 wurden die Ortsfeuerwehren Kästorf und Gamsen zu einem Schuppenbrand nach Kästorf alarmiert.

aktuell allgemein newsBei Eintreffen der ersten Fahrzeuge waren meterhohe Flammen zu erkennen. Der Erstangriff wurde vom Löschgruppenfahrzeug (LF 8) der Ortsfeuerwehr Kästorf in Verbindung mit dem Tanklöschfahrzeug vorgenommen.

Der Holzschuppen, in dem Brennholz gelagert war, steht mitten im Wohngebiet. Die Besatzung des Gamsener Tanklöschfahrzeugs (TLF 16/25) übernahm die Abschirmung angrenzender Wohngebäude, während die Kameraden vom Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6) die Löscharbeiten unterstützten. Dabei kam auch umluftunabhängiger Atemschutz zum Einsatz.

Im Rahmen des Einsatzes musste das brennbare Material aus dem Schuppen entfernt und auf einer benachbarten Wiese abgelöscht werden. Nur so konnten alle Brandnester gefunden und gelöscht werden.

Einsatzkräfte:

  • Ortsfeuerwehr Kästorf (LF 8 TW, TLF 16/24 Tr, MTF)
  • Ortsfeuerwehr Gamsen (MTF, TLF 16/25, LF 10/6, GW-L)
  • Polizei

Am Nachmittag des 25.05.2012 wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen aufgrund einer Rauchentwicklung in der Salzheilgrotte alarmiert.

20120525 salzgrotteBei Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs am Einsatzort wurden die Einsatzkräfte durch den Hauseigentümer empfangen und über die Lage informiert. Aus dem Bereich der Salzheilgrotte drang Rauch. Der Angriffstrupp, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten und Wasser am Strahlrohr, öffnete die Tür. In den verrauchten Räumlichkeiten wurde ein aufgewickelter Lichterschlauch gefunden, der Hitze entwickelt und damit Kunststoffdämpfe verursacht hatte. Das "verschmorrte" Leuchtmittel wurde heraus gebracht und das Gebäude mittels Drucklüfter belüftet.

Einsatzkräfte vor Ort:
Ortsfeuerwehr Gamsen (TLF 16/25, MTF, LF 10/6) mit ca. 14 Kameraden, Polizei Gifhorn (1 Fahrzeug) mit 2 Beamten

Mittwoch, 26.10.2011: Als um 17.25 Uhr die Sirenen in den Orten Kästorf und Gamsen ertönten, wusste noch keiner der Einsatzkräfte, um welche Art Einsatz es sich handeln würde. Stichwort war ein vermuteter Zimmerbrand in einem Gebäude der Diakonischen Heime.

20111026_alarmuebung_diakonieAls erstes trafen das LF 8 und das TLF 16/24Tr der Ortsfeuerwehr Kästorf an der Einsatzstelle ein. Es wurde ein verrauchtes Gebäude aufgefunden. Nach Auskunft des Betreibers sollte sich ein Hausmeister darin befinden, der einen Löschversuch unternehmen wollte.
Zeitnah trafen MTF (Zugführer und Führungsassistent) und TLF 16/25 (Staffel) der Ortsfeuerwehr Gamsen ein. Nach kurzer Absprache zwischen Einsatzleiter und dem Zugführer aus Gamsen wurde vom TLF 16/25 ein Sicherheitstrupp für den Atemschutzeinsatz der ersten Löschgruppe abgestellt. Später wurde durch einen zweiten Eingang die Personensuche aufgenommen. Hier gingen Einsatzkräfte des Gamsener LF 10/6 vor.
Im Laufe des Einsatzes, nachdem die Person gefunden wurde, kam es zu einer Rauchgasdurchzündung und ein Vollbrand des Gebäudes wurde durch die Übungsleitung angegeben. Alle Atemschutzgeräteträger mussten das Gebäude schlagartig verlassen und die Taktik auf einen Außenangriff verlagern.

Trotz geringer Personalstärke konnte wieder eine gute Zusammenarbeit beider Ortsfeuerwehren durch gegenseitige Ergänzung bewiesen werden.

Einsatzkräfte:

  • Ortsfeuerwehr Kästorf (LF 8 TW, TLF 16/24 Tr, MTF)
  • Ortsfeuerwehr Gamsen (MTF, TLF 16/25, LF 10/6)