Feuermeldungen in den vielen Campingplatzgebieten sind nicht zu unterschätzen.

20160124 feuer campingplatzDas bekamen die Einsatzkräfte in der Nacht zum 24. Januar 2016 zu spüren. Gegen 3:20 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Gamsen und Wilsche zu einem Brand auf einem Campingplatz am Erikasee (Gamsener Gemarkung) alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte aus Wilsche standen bereits die ersten Objekte in Vollbrand. Die Bewohner eines benachbarten Gebäudes konnten von der Feuerwehr noch geweckt werden, damit sie sich in Sicherheit bringen konnten. Die Hauptaufgabe bestand zunächst darin, die benachbarten Gebäude zu schützen. In diesem Moment wurde noch ein Bewohner vermisst. Die in Vollbrand stehenden Gebäude konnten nicht mehr betreten werden, um diese Person zu suchen.

Einsatzleiter Uwe Reuß (OrtsBM Gamsen) ließ umgehend die Ortsfeuerwehr Neubokel nachalarmieren, um die Löscharbeiten, speziell den umfangreichen Atemschutzeinsatz, zu unterstützen. Da das Hydrantennetz in diesem Gebiet sehr dünn ist, wurde das Löschwasser aus dem Erikasee und aus Löschwasserbrunnen entnommen. An den Gebäuden gelagerte Gasflaschen und Lackdosen sorgten für besondere Vorsicht. Während bei zwei Gasflaschen die Sicherheitsventile funktionierten, kam es oft bei Lackdosen zu kleineren Explosionen.

Am Abend des 20. Januar 2016 bekämpften die Feuerwehren der Stadt Gifhorn ein Feuer im ehemaligen Klinikum in der Bergstraße.

20160120 klinikumDa sich die unklare Rauchentwicklung als Feuer herausstellte, wurde zunächst die zuständige Ortsfeuerwehr Gifhorn tätig. Zu späterem Zeitpunkt wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen nachalarmiert, um den massiven Atemschutzeinsatz zu unterstützen. Durch die Fortentwicklung des Brandes in Wände und Decken gestalteten sich die Löscharbeiten durchaus schwierig.

Im Laufe des Einsatzes mussten alle weiteren Feuerwehren der Stadt Gifhorn nachgefordert werden und ein Einsatzabschnitt für den Bereitstellungsraum wurde eingerichtet. Die Einsatzkräfte aus Kästorf, Wilsche und Neubokel wurden zunächst im Bereitstellungsraum auf dem ehemaligen Besucherparkplatz gesammelt. Hier wurde auch eine Stadtreserve gebildet, die bereit stand, um eventuelle Zweiteinsätze zu übernehmen. Vom Bereitstellungsraum aus aus wurden weitere Atemschutztrupps abgerufen, um die Löscharbeiten zu unterstützen.

Das Gewitter für den Abend des 05.07.2015 (Sonntag) war bereits durch die Wettervorhersagen angekündigt. Mit diesem Ausmaß hat sicherlich keiner gerechnet.

20150705 sturmeinsatzDas Sturmtief Siegfried wütete etwa eine viertel Stunde über dem Landkreis Gifhorn und sorgte für Beschädigungen und versperrte Straßen. Der Sturm hatte sich gerade gelegt, als die ersten Alarmierungen die Feuerwehren auf den Plan riefen.

Der erste Einsatz führte die Ortsfeuerwehr Gamsen zur Straße "Zum Luisenhof", denn diese Straße war mit mehreren Bäumen vollständig blockiert. Die gemeldeten Einsätze wurden vom Feuerwehrhaus koordiniert, priorisiert und die Fahrzeuge zu den entsprechenden Einsatzstellen geschickt.

Es wurden nicht nur Bäume vorgefunden, die im Verkehrsraum lagen. An zwei Einsatzstellen wurden auch parkende Fahrzeuge von Bäumen erfasst. Es gab glücklicherweise keine Verletzten. Das Dach einer Lagerhalle wurde abgedeckt, diverse Verkehrsschilder und Absperrungen sind umgefallen und einige Bäume drohten, auf Gebäude zu stürzen.

Die jährliche Übung der gesamten Stadtfeuerwehr fand in diesem Jahr am 25. November 2015 in Kästorf statt.

aktuell einsatzinfoÜbungsort war eine KFZ-Werkstatt der Diakonischen Heime. Es war schon fast ungewöhnlich, nicht mit den Stichworten "angebranntes Essen" oder "eingeschlagener Handdruckmelder" konfrontiert zu werden, sondern hier auch aktiv werden zu müssen.

Es wurde ein Feuer im Werkstattbereich angenommen. Dabei wurden Personen vermisst. Der Erstangriff wurde durch die Ortsfeuerwehr Kästorf gefahren. Einige Mitarbeiten konnten sich auf ein Dach retten. Weiterhin liefen gefährliche Flüssigkeiten aus. Dabei wurde der Gefahrgutzug der Ortsfeuerwehr Gifhorn aktiv.

Die Gamsener Kräfte wurden im Einsatzabschnitt Nord tätig. Dabei mussten vier Personen vom Dach gerettet werden. Später wurde der Innenangriff unter Atemschutz unterstützt. Da das LF10/6 fast ausschließlich (außer Maschinist und Gruppenführer) von Truppmännern besetzt war, war diese Übung gerade für diese Kameraden eine sehr gute Vorbereitung auf spätere Aufgaben im Einsatzwesen.

Während der Sturm 'Niklas' am 31.03.2015 über Deutschland wütete, waren die Feuerwehren im Dauereinsatz.

20150331 sturmeinsatzDas Einsatzaufkommen an diesem Tag war doch außergewöhnlich hoch. Der Tag begann mit zwei Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen. In den frühen Nachmittagsstunden, ab ca. 14:30 Uhr, waren die ersten Sturmschäden zu verzeichnen: Entwurzelte und abgebrochene Bäume. Anwohner waren besorgt, dass weitere Bäume umstürzen und Schaden anrichten können. In einigen Fällen war kein Einsatz erforderlich, da keine akute Gefahr zu erkennen war. Die Feuerwehr fuhr teilweise von einer Einsatzstelle zu nächsten. Dazwischen hielten sich die Kameraden im Feuerwehrhaus auf, um auf Weisung der Einsatzleitstelle in Bereitschaft zu bleiben. Die Zeit wurde genutzt, Schutzausrüstung und Motorsäge für den nächsten Einsatz vorzubereiten.

An zwei Einsatzstellen lag ein Baum auf dem Dach eines Gebäudes. An anderen Stellen drohten Bäume in den Verkehrsraum zu fallen. Gegen 22:00 Uhr kehrte Ruhe ein, dass eine Einsatznachbereitung stattfinden konnte.