Kleine Ursache, große Auswirkung: Kabelbrand in der Heizungsanlage verqualmt Wohnhaus.

aktuell einsatzinfo1Der Einsatz am Sonntagabend (05.06.2016) könnte verschiedene Ursachen gehabt haben. Als die Anwohner des Wohngebäudes zu Hause eintrafen, fanden sie ihr Haus verqualmt vor und alarmierten umgehend die Feuerwehr. Da sich der Rauch im Kellerbereich konzentrierte, wurde hier die Quelle der Verrauchung vermutet. Durch den Kellereingang drang der erste Atemschutztrupp in das Gebäude vor. Schnell war klar, dass es sich um einen Brand in der Heizungsanlage handelte. Das Feuer war bereits aus, dass kein Löschwasser zum Einsatz kam.

Durch den Einsatz eines Drucklüfters konnte das Gebäude vom Rauch befreit werden. Dabei wurden die offenen Räume abschnittsweise belüftet.

Waldbrandgefahr sehr hoch

20160509 eins platendorfer strIn den Nachmittagsstunden des 9. Mai 2016 wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen zu einem Einsatz mit dem Stichwort "Feuer Wald/Fläche" in den östlichen Teil der Ortschaft, im Bereich der Platendorfer Straße, alarmiert.

Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr und der geographischen Lage wurden nicht nur die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf gemeinsam alarmiert, sondern auch Verstärkung aus der angrenzenden Gemeinde Sassenburg hinzugezogen. Die Ortsfeuerwehren Triangel und Neudorf-Platendorf rückten an.

Bei Eintreffen am Einsatzort wurde aufgeschichtetes Strauchmaterial vorgefunden, welches in Brand geraten war. Die Ausbreitung konnte mit Eintreffen der ersten Fahrzeuge (TLF 16/25 Gamsen und TLF 16/24Tr Kästorf) schnell verhindert werden. Die Tanklöschfahrzeuge aus Triangel und Neudorf-Platendorf unterstützten die Brandbekämpfung. Dazu wechselten sich die Fahrzeuge zunächst im Pendelverkehr ab.

Am 5. März 2016 kurz nach 11:00 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr zum Abstreuen einer Ölspur alarmiert.

aktuell einsatzinfoBei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, die mit LF 10/6 und GW-L1 anrückten, wurde unverzüglich die Einsatzstelle gesichert und die Polizei hinzugezogen. Da es sich um eine Kreisstraße (K34, ehemals 331 o. K33/1) handelt, muss zunächst geklärt werden, ob die Feuerwehr hier tätig werden darf. Aufgrund der Gefährdung, speziell im Bereich des Kreisels, musste hier unverzüglich Ölbindemittel aufgetragen werden. Wer ein wenig achtlos oder zügig unterwegs war, wird bemerkt haben, dass die Straße doch sehr rutschig war.

Leider verzögerte sich das Aufnehmen des Ölbindemittels. Dafür wurde eine Spezialfirma geordert, die in diesem Moment bereits in anderen Bereichen eingebunden war. Die Einsatzstelle blieb abgesichert.

Gegen 16:00 Uhr war der Einsatz für die Ortsfeuerwehr beendet, dass Fahrzeuge und Geräte noch kurz gereinigt werden konnten.

Feuer am Waldrand

aktuell einsatzinfoAm 23.04.2016 wurde eine Rauchentwicklung im Bereich des Dragen (Waldgebiet im östlichen Bereich des Ortes) gemeldet. Als Ortsangabe konnte schnell die Kuhbrücke lokalisiert werden. Da bis jetzt nur eine Gruppe alarmiert war, wurde bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge (TLF 16/25 und MTW) umgehend eine Nachalarmierung der gesamten Ortsfeuerwehr veranlasst. Bereits die Lage auf Sicht ergab, dass inzwischen ein größerer Bereich aufgeschichtetes Baum- und Strauchmaterial in Flammen stand. Die Ausbreitung mittels Löschwasser vom Fahrzeug sofort verhindert. Die nachrückenden Kräfte mit LF 10/6 und GW-L1 richteten an der Ise eine Wasserentnahmestelle ein, um eine fest Wasserversorgung zu gewährleisten. Ab jetzt konnten ausgiebige Nachlöscharbeiten stattfinden.

Ebenfalls am Einsatzort war die Polizei, um Ermittlungen zur Brandursache aufzunehmen.

Feuermeldungen in den vielen Campingplatzgebieten sind nicht zu unterschätzen.

20160124 feuer campingplatzDas bekamen die Einsatzkräfte in der Nacht zum 24. Januar 2016 zu spüren. Gegen 3:20 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Gamsen und Wilsche zu einem Brand auf einem Campingplatz am Erikasee (Gamsener Gemarkung) alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte aus Wilsche standen bereits die ersten Objekte in Vollbrand. Die Bewohner eines benachbarten Gebäudes konnten von der Feuerwehr noch geweckt werden, damit sie sich in Sicherheit bringen konnten. Die Hauptaufgabe bestand zunächst darin, die benachbarten Gebäude zu schützen. In diesem Moment wurde noch ein Bewohner vermisst. Die in Vollbrand stehenden Gebäude konnten nicht mehr betreten werden, um diese Person zu suchen.

Einsatzleiter Uwe Reuß (OrtsBM Gamsen) ließ umgehend die Ortsfeuerwehr Neubokel nachalarmieren, um die Löscharbeiten, speziell den umfangreichen Atemschutzeinsatz, zu unterstützen. Da das Hydrantennetz in diesem Gebiet sehr dünn ist, wurde das Löschwasser aus dem Erikasee und aus Löschwasserbrunnen entnommen. An den Gebäuden gelagerte Gasflaschen und Lackdosen sorgten für besondere Vorsicht. Während bei zwei Gasflaschen die Sicherheitsventile funktionierten, kam es oft bei Lackdosen zu kleineren Explosionen.