Einsatz am Sonntagabend, 24.11.2013: Gemeldet wurde ein Gebäudebrand mitten in einem Wohngebiet.

20131124 garagenbrandBei Eintreffen der ersten Einsatzräfte waren die Flammen von der Straße aus bereits deutlich zu erkennen. Es brannte eine Garage sowie ein Holzanbau im Bereich eines Wohngebäudes. Personenschäden gab es nicht zu beklagen. Das TLF 16/25 fuhr den Ersteinsatz. Durch die vorhandenen 2400 Liter Löschwasser war ein sofortiger Einsatz möglich. Im Einsatz waren zwei Atemschutz-Trupps, die das Feuer innerhalb weniger Minuten eingrenzen und unter Kontrolle bringen konnten. Einsatzleiter Uwe Reuß (OrtsBM) veranlasste den Aufbau einer ständigen Wasserversorgung durch das LF 10/6. Um den Einsatzkräften sicheres Arbeiten zu ermöglichen, wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet, das ebenfalls vom LF 10/6 durchgeführt wurde. Unterstützend waren MTF (Kommunikation, Dokumentation) sowie GW-L1 (Personalzuführung, Schlauchtransport) eingesetzt.

Während des gesamtes Einsatzes stand ein Fahrzeug vom Rettungsdienst bereit, um für eventuelle Zwischenfälle beim Atemschutzeinsatz die Versorgung zu gewährleisten. Der Rettungswagen der hauptamtlichen Rettungswache wurde später durch einen RTW der SEG (Schnell-Einsatz-Gruppe) abgelöst. Dabei handelt es sich ebenfalls um freiwillige Kräfte, die bei Gebäudebränden unterstützend hinzualarmiert werden.

Landkreise sind verpflichtet, für den Fall von Großschadenlagen außerhalb der eigenen Gebiete, Kreisfeuerwehrbereitschaften aufzustellen. Dabei werden Fahrzeuge aus unterschiedlichen Gebietseinheiten in Züge zusammengefasst. Die Grundschutz im eigenen Bereich wird dabei nicht gefährdet.

aktuell allgemein news1In gewissen Abständen wird die Leistungsfähigkeit der Kreisfeuerwehrbereitschaften und deren Züge überprüft. So war es auch am Samstag, den 19. Oktober 2013. Diesmal wurden die einzelnen Züge der mit unterschiedlichen Aufgaben und Einsatzszenarien konfrontiert. Die Wasserförderzüge sowie die Wassertransportzüge kamen beim Waldbrand zum Einsatz. Die Fachzüge für technische Hilfeleistung waren bei PKW- und Bauunfällen tätig. Für Gefahrgutzüge gab es ebenfalls entsprechende Aufgaben zu bewältigen: Unfälle in einem abfallverarbeitenden Betrieb sowie in einem Chemieraum einer Schule.

Aus der Ortsfeuerwehr Gamsen war das TLF 16/25 in Fachzug Wassertransport der Kreisfeuerwehrbereitschaft Gifhorn Süd im Einsatz.

Mehr zu den überörtlichen Einheiten: Hier.

Einsatz am späten Abend des 5. August 2013: Gemeldet wurde ein Gebäudebrand im Bereich des Feriengebietes Pulschmoor. Das Pulschmoor-Gebiet befindet sich in der Gemarkung Gamsen.

20130805 campingBei Eintreffen an der Einsatzstelle waren bereits die Ortsfeuerwehren Wilsche und Neubokel vor Ort, die mit der Brandbekämpfung begonnen hatten. Aufgrund ungünstiger Ortsangaben wurden die Kräfte vorab zu einem Feuer im Bereich der Gemarkung Wilsche alarmiert. Das Gebäude stand in der Mitte eines Campingplatzes zwischen weiteren Wohnwagen, Holzhütten und Bäumen. Hier war es zunächst wichtig, die Brandausbreitung zu  verhindern. Unter Leitung des Gamsener Ortsbrandmeisters Uwe Reuß wurde die weitere Brandbekämpfung durchgeführt. Bis ca. 3:30 Uhr morgens wurden alle Brandnester gelöscht. Mehrere Atemschutztrupps wurden eingesetzt. Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren fast 80 Feuerwehrleute.

Eingesetzte Kräfte:

  • Ortsfeuerwehr Gamsen (MTF, TLF 16/25, LF 10/6, GW-L1)
  • Ortsfeuerwehr Kästorf (LF 8 TW, TLF 16/24 Tr, MTF)
  • Ortsfeuerwehr Wilsche (TSF, TLF 16/24 Tr, MTF)
  • Ortsfeuerwehr Neubokel (LF 10/6, MTF)
  • Rettungsdienst
  • Polizei (Streifenwagen sowie Brandermittler)

Um etwa 17:00 Uhr des 19. September 2013 wurden die Ortsfeuerwehren Neubokel und wilsche sowie Gifhorn alarmiert. Stichwort war 'Gebäudebrand' am Heidesee-Restaurant.

20130919 stadtfeuerwehruebungDie Lage vor Ort ergab, dass sieben Personen im verqualmten Gebäude vermisst wurden. Schnell wurde festgestellt, dass die alarmierten Kräfte für dieses Einsatzlast nicht ausreichend war und es wurde Vollalarm für die gesamte Stadtfeuerwehr ausgelöst. Von der Ortsfeuerwehr Gifhorn folgte der zweite Zug sowie die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf. Da sich das Gebäude in der Gemarkung Neubokel befindet, wurde die Einsatzleitung vom stellvertretenden Ortsbrandmeister aus Neubokel wahrgenommen, der vom städtischen Einsatzleitwagen im Bereich Kommunikation und Einsatzdokumentation unterstützt wurde.

Während die Ortsfeuerwehren Neubokel, Wilsche und Gifhorn die Personensuche im Innenbereich übernahmen, wurde von den Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf die Abriegelung des Waldes vorgenommen, um eine Brandausbreitung im Außenbereich zu verhindern. Dazu mussten ca. 300m B-Leitung verlegt werden. Parallel zu den Aufbauarbeiten der Wasserversorgung wurde eine Person gefunden, die sich auf die Insel des Heidesees retten konnte. Diese musste durch die Besatzung des Gifhorner Rüstwagen mittels Boot gerettet werden.

Gegen 17:30 Uhr des 17. Mai 2013 wurden die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf zu einer Feuermeldung im Sparkassen-Gebäude alaramiert. Da die Sparkasse in Gamsen ein neues Gebäude erhält, sollte das alte Gebäude abgerissen werden. Die Gelegenheit konnte man sich nicht entgehen lassen, um hier eine Einsatzübung durchzuführen.

aktuell allgemein news1Keller und Büroräume wurden vernebelt. Es wurde angenommen, dass sich noch Personen im Gebäude befinden. Während die Gamsener Kameraden das Erdgeschoss durchsuchten, waren die Kameraden aus Kästorf im Keller aktiv. Ein Mitarbeiter der Sparkasse hatte sich versteckt, der dann auch zügig gefunden und aus dem Gebäude gebracht werden konnte.

Zur Vorbereitung wurden sehr viele Türen verschlossen, die dann aufgebrochen werden mussten. Diese Möglichkeit bietet sich nicht oft. Auch das Vorgehen im Gebäude mit Wasser am Strahlrohr ist nur sehr selten möglich.

Erstmalig kamen die neuen Funkrufnamen zum Einsatz, welche die Einsatzkräfte vor neue Herausforderungen stellt, speziell im Einsatzstellenfunk. Als Beobachter waren Stadtbrandmeister Matthias Küllmer und Stellvertreter Uwe Reuß vor Ort. Da zeitgleich das Stadtpfingstzeltlager der Jugendfeuerwehr durchgeführt wurde, mussten die Aufgaben mit weniger Personal und Material den Einsatz bewältigen (GW-L1 Gamsen, MTF Kästorf).

Eingesetzte Kräfte:

  • Ortsfeuerwehr Gamsen (MTF, TLF 16/25, LF 10/6)
  • Ortsfeuerwehr Kästorf (LF 8 TW, TLF 16/24 Tr)