Am Nachmittag des 16. Juli 2019 wurden die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf zur Gamsener Wilhelm-Busch-Schule alarmiert.

EinsatzBei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren bereits Mitarbeiter der Stadt Gifhorn anwesend. Die Stadt Gifhorn tritt als Eigentümerin sowie Trägerin auf. So wurden gleich offene Eingangstüren für die Feuerwehr geschaffen. Da das gesamte Erdgeschoss des alten Schulgebäude war mit leichtem Rauch durchzogen, welcher sich durch die Zwischendecken bewegte. Einsatzleiter Torsten Günther ließ vom ersten Löschfahrzeug (TLF 16/25) vorsichtshalber eine Leitung vornehmen und einen Atemschutztrupp zur Erkundung ins Gebäude schicken. Die kurz darauf eintreffende Ortsfeuerwehr Kästorf wurde durch einen Nebeneingang zur Erkundung eingesetzt. Bei der Suche nach der Quelle der Verrauchung wurden die Wärmebildkameras beider Ortsfeuerwehren eingsetzt.

Schließllich wurde festgestellt, dass defekter Wasserboiler als Ursache erkannt wurde. Das Gebäude konnte mittels Drucklüfter entraucht und anschließend an die Stadt Gifhorn übergeben werden.

Feuer im Erholungsgebiet Pulschmoor

EinsatzAm späten Abend des Himmelfahrtstages (30.05.2019) wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen zu einem Feuer im Erholungsgebiet Pulschoor alarmiert. Das Stichwort war "Waldbrand". Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein Feuerschein mitten im Wald wahrgenommen. Unverzüglich wurden die Ortsfeuerwehren Wilsche und Neubokel nachalarmiert, die bei den meisten Einsätzen im Bereich der Campingplätze automatisch mitarlarmiert werden. Die Campingplätze in diesem Bereich gehören zu den Ortschaften Gamsen und Wilsche.

Dieser Einsatz stellte die Einsatzkräfte vor Herausforderungen, da es keine gute Zuwegung zum Brandobjekt gab. So mussten Schlauchleitungen in den Wald gelegt werden, um dort die Brandbekämpfung aufzunehmen.

In den frühen Abendstunden des 8. Februar 2019 wurden die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf zu einem Gebäudebrand mit Menschengefährdung in den Gamsener Kurlandweg alarmiert.

aktuell einsatzinfo1Bei Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge war zunächst wenig von der Gefahr zu erkennen, da Fenster und Türen des Gebäudes verschlossen waren. Die erste Information war, dass sich noch eine Person im Gebäude befinden solle. Vom ersteintreffenden Löschfahrzeug (TLF 16/25 aus Gamsen) wurde unverzüglich ein Atemschutztrupp in das Gebäude geschickt, um die Personensuche aufzunehmen. Die verletzte Person konnte schnell gefunden und dem Rettungsdienst an der Haustür übergeben werden. Während der Gesamteinsatz durch den Gamsener Ortsbrandmeister Uwe Reuß geleitet wurde, wurde der erste Innenangriff durch den Gruppenführer des TLF 16/25 koordiniert.

Während der Atemschutz-Sicherheitstrupp der Ortsfeuerwehr Gamsen weiterhin in Bereitschaft stand, wurde ein weiterer Trupp der Ortsfeuerwehr Kästorf zur Unterstützung eingesetzt. Gemeinsam wurden Abluftöffnungen geschaffen, um den Einsatz eines Drucklüfters vorzubereiten. Nachdem die Trupps im Innenangriff wieder weitgehend freie Sicht hatten, konnten die übrigen Brandnester mit wenig Wassereinsatz gelöscht werden.

Jährlich wird auf Stadtfeuerwehrebene eine Großübung durchgeführt.

aktuell einsatzinfo1Diese Übungen dienen dazu, die Leistung der Feuerwehren zu überprüfen. Besonders das Zusammenspiel der Ortsfeuerwehren steht hier im Mittelpunkt. Dies war auch in den späten Nachmittagsstunden des 20. Mai 2019 der Fall. Auf dem Gelände der Firma IAV in Gifhorn wurde diese Großübung veranstaltet.

Neben dem Vorgehen der Atemschutztrupps, der Menschenrettung und dem Wählen der richtigen Vorgehensweise bei der Brandbekämpfung wird in solchen Übungen auch die Führungsebene überprüft. Gerade hier ist es wichtig, dass Einsatzkräfte unterschiedlicher Ortsfeuerwehren gemeinsam tätig werden.

Einsatz am Abend des 4. November 2018.

aktuell einsatzinfo1In den Abendstunden wurden die Ortsfeuerwehren Gamsen und Gifhorn zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße zwischen Gamsen und Wilsche gerufen. Da hier von einer eingeklemmten Person ausgegangen wurde, rückte zeitgleich die Ortsfeuerwehr Gifhorn aus, die über entsprechende Ausstattung verfügt (Rüstsatz mit Zubehör). Als erster Helfer vor Ort war der hauptamtliche Rettungsdienst. Von der Ortsfeuerwehr Gamsen, die als nächstes eintraf, wurde  die Einsatzstelle ausgeleuchtet, um sicheres Arbeiten zu gewährleisten. Zusätzlich wurde der Brandschutz sichergestellt. Parallel dazu konnte festgestellt werden, dass die eingeschlossene Person nicht eingeklemmt war, wie zunächst vermutet wurde und diese ohne weitere technische Hilfsmittel befreit werden konnte. Dadurch war der Einsatz der kurz darauf eintreffenden Ortsfeuerwehr Gifhorn nicht mehr erforderlich.